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Der Honig — Nahrung
und Medizin
Ob
bei den alten Ägyptern, im antiken Griechenland oder
bei den Germanen: Honig war schon früh nicht nur als schmackhaftes
Nahrungsmittel, sondern auch als Stärkungs-mittel mit Heilkraft geschätzt. Er
enthält neben Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen,
Säuren, Eiweißen und Boten-Stoffen auch
antibakterielle Substanzen. Schon Hippokrates wusste
um die Wunderheilende Wirkung.
Die Honig produzierenden Bienen galten in
alten Kulturen als heilige Tiere und als
Symbol der Fruchtbarkeit. Nach der Antike erlebte
die Imkerei im Mittelalter eine große Blütezeit. Damals allerdings zerstörten die
"Zeitler" (frühdeutsches Wort für Imker) die
Bienenstöcke noch bei jeder Honigernte.
Erst im 18 Jahrhundert war das Leben der
Bienen so weit erforscht, dass ihre Haltung immer mehr verfeinert wurde. Die Imker bauten
Bienenwohnungen (z.B. Strohkörbe), um ihre Tiere zu
pflegen.
Im Jahre 1907 wurde dann der Deutsche
Imkerbund mit Sitz in Wachtberg gegründet. Nach
seiner Schätzung gibt es zurzeit etwa 90 000 aktive Imker in
Deutschland.
Wichtig für den Umgang mit dem Honig: Er
ist hitzeempfindlich und sollte nicht über 40 Grad
erhitzt werden
damit alle gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe
dieses Naturproduktes erhalten bleiben.
Honig kauft man, vor Ort beim Imker.

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