Honig


Wabenhonig
Wabenhonig

Erst die Honigbienen bereiten aus dem Nektar der Blüten und anderen Pflanzensäften Honig; je nach Pflanzen- und Trachtherkunft unterscheiden sich Honige im Geschmack, Geruch und Farbe.

Honig setzt sich aus bis zu 180 Inhaltsstoffen zusammen, die von Pflanzen stammen, von den Bienen gesammelt und mit körpereigenen Stoffen ergänzt werden.

Die Hauptbestandteile des Honigs sind Kohlenhydrate in Form von etwa 33 - 42% Fructose (Fruchtzucker) und ca. 27 - 36% Glucose (Traubenzucker). Die Mengenverhältnisse sind abhängig von der Trachtherkunft.

Entscheidend bei der Bestimmung der Herkunft und Tracht sind die im Honig vorhandenen Pollen. Sie werden unter dem Mikroskop betrachtet und den einzelnen Trachtpflanzen zugeordnet. Die Gesamtheit aller Inhaltsstoffe macht Honig zu einem einzigartigen Naturprodukt. Wichtig ist, dass durch die sorgfältige Behandlung und Lagerung all diese Stoffe erhalten bleiben und nicht geschädigt werden.

Eine antibakterielle Wirkung wird dem Honig besonders bei Erkältungskrankheiten und bei der Wundheilung nachgesagt. Pollenallergiker können dadurch, dass sie über das ganze Jahr verteilt einheimischen Honig verzehren, eine Besserung ihrer Beschwerden erfahren. Im Honig sind nämlich geringe Mengen der allergieauslösenden Pollen enthalten, so dass regelmäßiger Honiggenuss eine Desensibilisierung fördern kann.

 

 

Honig kauft man vor Ort, beim Imker.